Wildunfälle – Wie eine unterschätze Gefahr verm...

Veröffentlicht am von

Wildunfälle – Wie eine unterschätze Gefahr vermieden werden kann

Wildunfälle – Wie eine unterschätze Gefahr vermieden werden kann

2015 wurden durchschnittlich 650 Wildunfälle täglich gemeldet. Zwar werden die Autofahrer an Wäldern, Wiesen und Feldern mit entsprechenden Warnschildern auf ein erhöhtes Wildaufkommen gewarnt, allerdings wird die Geschwindigkeit nur sehr selten angepasst. Viele Wildunfälle enden für die Autofahrer meistens glimpflich, andere werden schwer verletzt oder sterben an den Unfallfolgen. Ein Großteil der Tiere verenden noch direkt an der Unfallstelle oder müssen durch einen Jäger erlöst werden.

Fahren Sie langsam und konzentriert vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung, sowie bei Nacht und Nebel. Achten Sie darauf, dass Tiere selten alleine kommen - rechnen Sie immer mit Nachzüglern.

Als zuverlässiges Mittel zur Abschreckung von Reh- und Schwarzwild hat sich die Farbe Blau erwiesen. Die Farbe blau oder blaues Licht kommt in der Natur noch sehr selten vor und wird vom Unterbewusstsein des Wildes als akute Gefahr anerkannt. Empfehlenswert ist der Einsatz von Wildabwehrband mit den entsprechenden Fiberglaspfählen. Hierbei wird das Band so an dem Pfahl befestigt, dass ein Flattern entsteht, da dies einen noch effektiveren Abschreckungsvorteil hat. Das Material ist UV- und Frostbeständig und hat eine Materialzuverlässigkeit von mindestens 2 Jahren.

Der ADAC hat das Hagopur Duftzaun® Vario System Set geprüft und empfiehlt dieses für den Einsatz zur Vermeidung von Wildunfällen und zum Schutz von Mensch und Tier. Durch Einsatz des patentierten Duftzaunsystems wird Reh,- Rotwild und Schwarzwild beim Überqueren von Straßen in seinem Verhalten sensibilisiert und beeinflusst, dass sie die markierten Straßenbereiche in der Verbindung "Duft, Geräusch und Bewegung" meiden.

Ein biologisches Wildvergrämungsmittel gibt es von Wild-Schreck. Schäden in Wäldern, Feldern und Fluren können einfach verhindert werden. Hierbei werden mit einem unsichtbaren Zaun alle Wildarten vergrämt und dient so als bewährter Schutz als Wildwechselbarriere für Straßenverkehr, Felder und Wälder. Die Duft- und Wirkstoffe werden durch die Tiere wahrgenommen und über das vegetative Nervensystem im Unterbewusstsein ein Feindbild (Mensch) erzeugt. Wild-Schreck gibt es in flüssiger und granulierter Form.


Kommentar schreiben
Überschrift
Kommentar